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Gut schlafen trotz heissen Nächten
Gut schlafen trotz heissen Nächten, besser schlafen bei Hitze

Gut schlafen trotz heissen Nächten

Viele Menschen können in schwülwarmen Nächten kaum schlafen und wälzen sich unruhig im Bett. Auf was sollte man für entspannten Schlaf in heissen Nächten achten? Ist es draussen heiss, beginnt die Vorbereitung für eine erholsame Nacht schon am Morgen.

Die Schlafzimmer sollten tagsüber dicht und dunkel sein. Gelüftet werden sollte nur in den frühen Morgenstunden oder spät abends. Fenster und Türen spätestens ab 10.00 Uhr geschlossen halten, damit die Hitze nicht in Haus und Wohnung strömt. Zum Abdunkeln der Schlafräume sind Roll- und Fensterläden am wirkungsvollsten. Innen angebrachte Jalousien und Vorhänge können nämlich die warmen Sonnenstrahlen erst abschirmen, wenn sie bereits in den Raum eingedrungen sind. Die ideale Raumtemperatur für guten Schlaf liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius.

Den Körper vor dem Schlafen abkühlen

Um einschlafen zu können, muss sich die Körpertemperatur um 0,5 bis 1 Grad absenken. Normalerweise sorgt unsere biologische Uhr dafür. Unser Körper senkt seine Kerntemperatur automatisch, indem er Wärme über die Haut nach aussen abgibt. Wenn die Aussentemperatur allerdings zu hoch ist, funktioniert das nicht mehr, wir müssen ihm dabei helfen. Hier empfiehlt sich eine kühle Dusche. Doch Vorsicht: zu kalt sollte die Dusche vor dem zu Bett gehen nicht sein. Denn dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und der Körper wärmt sich von innen heraus noch zusätzlich. Unter der lauwarmen Dusche hingegen hat der Körper ein warmes Empfinden und stellt deshalb auf Kühlen um. Danach die Feuchtigkeit nicht ganz abtrocknen, sondern auf der Haut verdunsten lassen, dies bringt weitere Abkühlung.

Für richtigen Bettinhalt sorgen

Damit der Körper in der Nacht nicht wieder aufheizt, ist eine dünne, luftige Sommerdecke ideal zum Zudecken. Auch das richtige Kissen, vorzugsweise aus feuchtigkeitsaufnehmenden Naturmaterialien wie Schafschurwolle ist mitentscheidend. Der Schlafanzug sollte leicht und aus reinen Naturmaterialien wie Baumwolle sein. Beides kann die Feuchtigkeit und Hitze des Körpers schnell aufnehmen und umgehend wieder abgeben – immerhin schwitzt der Körper nachts mindestens einen halbe Liter Flüssigkeit aus.

Durch die langen und lichtintensiven Tage  bildet der Körper weniger des Schlafhormons Melatonin. Aus diesem Grund braucht der Körper im Sommer weniger Schlaf als im Winter.

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